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Fett feister Frau setzt Krematorium in Brand [Reload reloaded]

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ständig geht etwas kaputt in diesem Internet, verrutscht und knarzt es, und wenn man einmal einen Moment ganz stillsitzt, kann man es hören.
Aber meistens eben nicht.
Fett feister Frau setzt Krematorium in Brand, ein mangelhaft ins Deutsche übersetzter Auszug von 40 Geschichten aus den Terrifying News, ist jetzt als frisch nachgebautes PDF wieder online abrufbar.


Die Geschichten, von mit Steroiden aufgepumpten und als Babywelpen verkauften Frettchen, über per Implantat mit telepathischen Fähigkeiten ausgestatteten Ratten, bis hin zum Klassiker der in Leichenperücken nistenden, hirnfressenden Zombiemaden, stammen aus den Jahren 2006 bis 2014, jener aus heutiger Sicht zuverlässig und unaufgeregt erscheinenden Zeit, in welcher verlogene, die Massen manipulierende Fake News im Traum noch nicht erfunden waren. Da war gut.



deer heim@minister

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man weiß es nicht.
Eine Minireihe, vielleicht.



This Is German Party Patriotism

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ich will das nicht.












Na dann.

1 Kilo Quizzical

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aus Daniel Ableevs wundersamen Hirnstübel [Auszug].

Ein Niankhkhnnoumenon verhält sich zu Batseba Tridosha wie Kambyses Fustel zu …?
Warum wurde Synhedrion Myron von seinen Anhängern „Megaron Glycon“ genannt?
Welcher der insgesamt 122 Kykladen-Nomotheten darf die Verbiest-Kouch anfassen?
Was schrieb Erechtheion Godoy, als er in der berüchtigten Kroton-Rimpa-Anstalt einsaß?
Wie lange dauerte der ainesidemische Homiomerienquantz zwischen den Aöden und ihren Erzfeinden, den Phäaken?
Mit welcher List konnte Eginhard Jahangiruysdael die seit Jahrtausenden zerstrittenen Brüder Silhak und Rjurik wieder versöhnen?
[Entr’acte]
Mit welchem Hintergedanken nährte Grimoald der Yongle Robert II. Kurzhoses  sassanidischen Psychopomp?
Über welche Scherze Kitan-Nonins „Süleymanarasimhavarman“ des Prächtigen lachte Hilarion von Gaza am herzhaftesten?
Aus welchem Grund ließ sich Æthelred der Unberatene auf Æthelberhts arrogante Almohaden ein?
Welche unmittelbaren Auswirkungen hatten Babur Psalters Umayyaden auf ha…

Schland Kippa Challenge

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also, eigentlich nicht so.
Für's Protokoll.


Sliced Quarterly #10

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das Sliced #10 ist da, und es ist die vor-vorletzte PDF-Ausgabe. Sad.
Über die -natürlich nachvollziehbaren- Gründe berichtet Herausgeber Ken ausführlicher im Editorial. Doch bei aller Wehmut wird mein persönliches Fazit nach dann knapp drei Jahren Beteiligung ein durchweg positives sein. Die Möglichkeit, den eigenen Horizont ein bisschen zu erweitern, die sich immer wieder mal einfahrenden, angewohnten Gedankenpfade verlassen zu dürfen, auszuprobieren, experimentieren. Und überhaupt ist das Gras auf der anderen Seite ja immer, sowieso.


Wenn ich es hinkriege, will ich Teil der internationalen Community bleiben, die Bookmarks sind jedenfalls gesetzt, erste Bilder hinausgeschickt. Es ist schön da drüben.

Sliced Quarterly #10, mit: Adam Kindred, Eve, Matt MacFarland, S.J. McCune, Daniel Whiston, Ken Reynolds, Tara Lucy und Kathryn Briggs.

der Tag der Erfinder

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für eine Aktion der Toonsupper.



Heim@

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wo ich noch gar nicht weiß, obs denn was wird.

Rechtsruck

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während die Bekanntgabe der Ergebnisse der 'Mut zur Wut'-Ausschreibung 2018 gespannt erwartet wird, drängt es meinen diesjährigen Beitrag aus dem lokalen Gammelfolder hinaus in die Welt.


Die Details zur heurigen Printauswahl vermutlich in Bälde auf der Homepage, beziehungsweise im Stream.

Faszination Günter

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beziehungsweise, womit sich ein bequem webgewöhnter Mensch ca 6 bis 8 Wochen lang die Nächte eines Provinzsommers gestaltet, nachdem ringsum ein besseres, schnelleres Internet gekabelt wurde, welches nach dem ersten Knips den antiken Router zerstörte und der ebenso antike Tarif mühselig umgebucht, erst neu bestellt werden musste (2015).


Das eigentlich angedachte Projekt, ein virtuelles Booklet zum spannenden Thema 'Zucker' brachte es nie über fünf Cartoonseiten hinaus. Das vor dem Einsturz aus dem Web gezogene Foto einer Schokoladenpackung  hatte ich im Bitmap-Programm erst bestmöglich vergrobt und anschließend in Flash importiert, um zwecks Vektorisierung jeden einzelnen Tupfen händisch auf eine neu angelegte Ebene zu übertragen. Ich schwöre das. Und fast schwöre ich noch dazu, dass es zig Möglichkeiten gibt, dieses Ansinnen auf eine elegante, schnelle, geradezu stumpfsinnbefreite Weise aufzulösen, aber wie soll ein Mensch des 21. Jahrhunderts ohne Anschluss denken oder wisse…

Sliced Quarterly Volume #2

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vom PDF-Bündel zum Buch, meine Belegexemplare des Sliced Quarterly Volume #2 sind da. Volume 2 umfasst die Ausgaben #5 bis #8, und wartet auf seinen über 140 Seiten erneut in einem umfangreichen Bonusteil auch mit Comics auf, die nicht in der Digitalreihe erschienen waren.


Auch wenn sich das Web längst zum wichtigsten Medium entwickelt hat, bleiben Print-Angelegenheiten für mich spannend, zumal ich ohne heimischen Probe-Drucker bastle: schlägt die Schriftgröße alles tot, oder ist sie diesmal im Gegenteil zu mickrig geraten, und wie werden eigentlich die Farben. Zu letzteren läßt sich sagen, dass ich im Vergleich zu den Jpg-Dateien merkliche Abweichungen feststelle, und zwar hin zum Besseren. Darüber sollte ich dann mal nachdenken.



Sliced Quarterly Volume #2, mit: Gareth A. Hopkins, Tony Esmond, David Thomas, Mikael Lopez, Ktaiwanita, Sam Bentley, Kim Roberts, Daniel Ableev, Martin Feekins, Denis Vermesse, Alan Henderson, Tara Lucy, Lukasc Kowalczuk, Pablo Iten, Emily B. Owen, Ken Reyn…

Zenest, nochmal

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Jauchz beim adendlichen Schlurf zum eigentlich ungeliebten Kohlenstoffmailkasten (Rechnungen, Wahlbenachrichtigungen, Zeugs), da ist was. Sarah Kassem und Daniel Ableev schicken, wie sagt man im Deutschen nun eigentlich zur physical copy - physische Kopie? Es ist ein Zenest.


John begann zu entgleiten. Sein Bewusstsein wurde immer mehr von einem sehr vagen Gefühl vollkommener Absonderlichkeit verdrängt. Währenddessen erläuterte Klaißt wie in einem schlechten Krimi Schritt für Schritt jedes Detail ihres unsagbaren Ursupationsplanes:
"Sie werden gleich einige Wortspiele zu hören bekommen, die wie irrwitzige Törmentor-Wespen in ihr lürres Fleisch eindringen und sich mit ihm vermischen werden. Diese Sequenzen sind ICH, genauso wie Sie bald ICH sein werden. Diese Worte, die ich gleich implementieren werde,  sollen wie säurehaltige Vesikel in Ihren Organen, auf und unter ihrer Haut platzen und John in einem transfinitem Meer aus ICH auflösen. Danach wird keine Kontemplation mehr möglich s…

Malbuch ist ruhig

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Malbücher für Erwachsene sind so ein Ding. Der Große Bot schlägt mir auf meine Anfrage about 520 000 results vor, und gibt mir zur Sicherheit auch gleich Verwandtes mit, zum Beispiel 'Malbücher für Erwachsene welche Stifte'.
Erwachsenenmalbücher gelten als Mittel zum Runterkommen (Quelle: Internet), als Vorwand zur Volksberuhigung, Opium, auf dass die Massen sich nicht erheben, aber es soll auch tückische Sammler, Renegaten, falsche Stifte-Assasinen geben, die sich gar nicht alles ausmalen.


'Malbuch ist ruhig', herausgegeben von Sarah Kassem und Daniel Ableev, erschienen im Autumnus Verlag, ISBN 978-3-938531-10-5. Mit:
Andreas Hilzensauer, blume, Bob Schroeder, Daniel Ableev, Eugen Egner, Fritz Widhalm, Helmut Glatz, Ingeborg Guba, Katharina Wagner, Marcel Bonewald, und Sarah Kassem.

Zenest

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'John war endlich in Zenest angekommen und machte sich sogleich daran, das Haus von Frau Klaißt zu finden …
10 Künstler interpretieren das Geheimnis von Zenest, wo Frau Klaißt sehr gefragte Lippustik-Seminare anbietet.'


Es war wieder eine dieser Mails von Daniel gewesen, bei denen ich vorher nie weiß was-das-jetzt. Und hinterher manchmal auch nicht. Ein Aperçu, ein neuer Text, ein meinen Horizont übersteigender Witz, Interviewdings, ein Fetzen, Ansatz oder ein neues Projekt. Mal was illustrieren, gerne, es sind von mir drei kleine Bilder geworden, für die Novelle-eigene Library of Experimentalism. Die anderen haben fast alle mehr geschafft, und jetzt schäme ich mich.


Zenest, nach einem Text von Daniel Ableev, zu beziehen über Amazon. Mit:
Bob Schroeder, Forschungsgruppe Kunst, Iris Schieferstein, Iven Einszehn, Jürgen Rudig, Kostas Koufogiorgos, Reiner Schwalme, Tania Rupel Tera, Werner Zganiacz, und Zaza Uta Röttgers.

die Besten

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die besten Cartoonisten. Die höhesten, weitesten, wie misst man. Nach Auflagenstärke, abgemacht. Spinne ich mir diesen Gedankenfaden weiter, ist Mario Barth der besteste - nein, halt.
Ein Künstler hat es da ja gut, spöttelte mal ein Comic-Kurator, seine Arbeit muss nur einem einzigen Käufer gefallen.
Verbreitung, Auflage setzt einen Konsens voraus, setzt allzu oft Mäßigung der Urheber voraus. Dass es die besten Cartoonisten mitunter schaffen, die unterschiedlichsten Herausgeberprofile, von progressiv über 'eigentlich egal' bis konservativ, gleichermaßen und gleichzeitig zu bedienen, ist gut.

Mut zur Wut 2018

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zum mittlerweile achten Mal lädt die Aktion 'Mut zur Wut' Gestalter aus aller Welt zum Wettbewerb politischer Poster und Plakate. Eine Jury-Auswahl von 30 Motiven geht anschließend in Druck und wird im öffentlichen Raum, auf Straßen und auf Plätzen, geklebt. Die Veranstalter:

Mut zur Wut macht einmal im Jahr den öffentlichen Raum ganz bewusst zum Schauplatz des visuellen Widerstandes. Eine Nische der Freiheit im ansonsten komplett überwachten und lückenlos kontrollierten urbanen Areal. Die Ausstellung der prämierten Plakate macht die Straße zur Bühne, zur einer gigantischen Galerie. Eine Art inhaltliche Rückeroberung der Städte, die ansonsten mit ihren schönsten und prominentesten Orten zu simplen Werbeträgern zu verkommen drohen.

Die Wahl des zu kommunizierenden Themas ist den Künstlern freigestellt. Es werden 'kritische, soziale, politische und/oder persönliche' Inhalte gesucht, die in einem aussagekräftigen Motiv dargestellt sind.


Eine Auswahl der Motive der vo…

Ypìdemi, als PDF

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zwei Jahre Ypìdemi mittlerweile also. Und noch immer kein einziger geordneter Gedanke. Dafür jetzt aber ein PDF, auch gut.
Wie immer ein Zwischenstand. Das mir anfangs Befremdliche am elektronischen 'Buch', das Nie Abgeschlossen-Sein, der Verzicht auf Endgültigkeit, wird mir dabei immer lieber, auch wenn dieser Verzicht vermutlich nur Feigheit ist.
Das PDF fasst eine Auswahl der bisherigen Webreihe zusammen, hat 68 Seiten und ist 24MB schwer. Direkt im Browser gelesen oder wahlweise auch gespeichert werden kann es hier.

Und Ypìdemi auf Tumblr, selbstverständlich.

Mr. Warner

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ursprünglich für eine britische Comic-Horroranthologie entstanden, erschien Mr. Warner im Herbst 2016 als Vierseiter auf portugiesisch im H-alt Magazin Nr. 5, den Text hatte wieder Daniel Ableev erdichtet. Die Übersetzung besorgte dankenswerterweise der Herausgeber Sérgio Santos, da ich des Portugiesischen mit keinem Stück mächtig bin und den gemailten Text nach bestem Gewissen in die Bilddateien einfügte: das g'hört so.





















Die Onlineausgabe des H-alt Nr.5 lässt sich über diese Seite in Gänze -und in flexiblerer Auflösung- aufrufen, alle bislang erschienenen Hefte der Reihe finden sich in ihrer digitalen Version hier.

Sliced Quarterly #9

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während die Printdateien für Sliced Quarterly Volume 2 gestern beim Drucker angekommen sind, geht es mit der digitalen PDF-Ausgabe #9 umgehend und unverdrossen weiter. Neue Kollegen und altbekannte Sliced-Namen gibt es ebenso zu besichtigen, wie eigens für den Anlass zusammengebastelte Teams, und wie fast immer eröffnet mir das Sliced einen schönen, ideeneinklopfenden Blick auf das, was gerade alles möglich scheint und ist, außerhalb meiner trüben Provinzkünstlerklause.



Sliced #9 mit - Sarah Harris, Tony Esmond, Michiru Morikawa, Michael Phoenix, Gustavo Gimenez, Tom Slocombe, J.C.Grande, Ellie Wright, Ida Henrich, Kyle Houston, Rosa Devine, Tara Lucy und Marc Flack. Ich selbst bin mit drei übersetzten Streifen aus Ypìdemi vertreten.
Das PDF ist wie immer frei aufruf- und speicherbar.

Misenabŷm

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mein erster Auftritt beim Sliced, im Frühjahr 2016 digital im zweiten PDF und ein knappes Jahr danach als Print in Volume 1 erschienen, nach einem Text von Daniel Ableev, der mich angesprochen und erst auf das Projekt gebracht hatte. Ursprünglich als Onepager mit 6 Panels konzipiert, entschied sich Herausgeber Ken für eine von ihm nachgeletterte und mit klugem Layout versehene Veröffentlichung auf drei Seiten.









Mein ewig leidiges Flattern beim Anfragen außerhalb der angewohnten Komfortzone erwies sich im Nachhinein als hysterisch, die erste Zusammenarbeit mit Daniel fand lobende Erwähnung, zum Beispiel auf Down The Tubes. Alles ist gut.